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Honda CRF1000L Africa Twin 2018

2018 werden 30 Jahre vergangen sein, dass die legendäre XRV650 Africa Twin ins Programm gerückt wurde und Europas Motorradfahrer begeisterte. Das Nachfolgemodell, die CRF1000L Africa Twin, wurde 2016 vorgestellt. Auch wenn diese Neukonstruktion keine Bauteile mit dem populären Vorgänger teilt, gibt es doch Gemeinsamkeiten bei Philosophie und Spirit, die die Attraktivität des aktuellen »True Adventure«-Bikes steigern und Begehrlichkeiten wecken.

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Damals wie heute zeichnen die Africa Twin das ausgewogene Verhältnis aus Gewicht und Leistung, die besondere Zuverlässigkeit sowie konstruktive Finessen aus. Das aktuelle Adventure-Bike erfreut sich eines hervorragenden Rufs als moderner Allrounder. Langstrecken-Tourenfahrer und Weltreisende schätzen sie ebenso wie Motorrad-Enthusiasten, die damit alltägliche Strecken bewältigen. Zur sympathischen Motorcharakteristik erfüllt auch das Chassis alle Anforderungen bei Asphalt- wie Offroad-Einsatz auf souveräne Art und Weise.

Für 2018 hat Honda die Stärken der Africa Twin überarbeitet und weiter verbessert. Das Basismodell mit manuellem Getriebe als auch mit DCT-Doppelkupplungsgetriebe präsentiert sich mit sinnvollen Upgrades, die das Fahrvergnügen wie auch den Besitzerstolz verbessern helfen. Zusätzlich weitet eine zweite, neue Adventure Sports-Variante* die Africa Twin-Modellpalette in den Offroad-Langstreckenbereich hinein aus.

Das Erfolgsgeheimnis der breitbandigen Allround-Qualitäten der Africa Twin liegt in einem Triebwerk begründet, das für ausgedehnte Touren auf Asphalt ebenso taugt wie für Offroad-Ausflüge und dazu auf Kurztrips glänzt. Die ausgewogene Mischung aus Power, Drehmoment sowie kompakten Außenmaßen überzeugt bei allen erdenklichen Einsätzen – immer und überall.

Honda CRF1000L Africa Twin 2018

Der als Parallel-Twin mit 998 Kubikzentimeter Hubraum konzipierte Zweizylinder gefällt im Alltag mit praxistauglicher Leistungscharakteristik und angenehmer Laufkultur, wobei die schlanke, leichte und raumsparende Konstruktion die Fahrfreude zusätzlich unterstützt. Möglich wurde dies durch eine clevere Konstruktion, bei der die Wasserpumpe geschützt im Gehäuse auf der Kupplungsseite integriert ist und eine der Ausgleichswellen gleichzeitig die Pumpen für die Flüssigkeitskühlung sowie den Ölkreislauf mit antreibt. Als Folge fällt das Motorgehäuse des 1000er Twins nicht länger aus als bei Hondas 500er Zweizylindermotor. Auch die Bauhöhe wurde dank konstruktiver Tricks niedrig gehalten, was eine günstige Einbaulage zur Folge hat, die wiederum die stattliche Bodenfreiheit der Africa Twin von 250 mm ermöglicht.

Beim 2018er Jahrgang der Africa Twin verbessert eine modifizierte Airbox weiter das Ansprechverhalten bei mittleren Drehzahlen, gemeinsam mit erleichterten Gewichten der Balancerwelle. Eine überarbeitete Abgasanlage trägt zu angenehmerer Klangentfaltung bei und optimiert dazu die Leistungsabgabe.

Eine weitere wichtige Neuerung des 2018er Modells stellt der Throttle by Wire-Gasgriff dar. Dieser elektronische Gasgriff gestattet drei Riding-Modes, um die Motorcharakteristik und die Leistungsentfaltung wunschgemäß zu bestimmen. Das Honda Selectable Torque Control System (HSTC) offeriert für die Traktionskontrolle ebenfalls eine größere Anzahl an Einstellungen.

Honda CRF1000L Africa Twin 2018

Hondas einzigartiges Doppelkupplungsgetriebe für Motorräder überlässt es dem Fahrer, im MT-Fahrmodus (Manual Transmission) die Gangwahl manuell über Drucktasten am linken Lenkerende vorzunehmen. Im AT-Fahrmodus, in dem das System automatisiert die Gänge auswählt, einlegt und wechselt, kann zwischen zwei Modi (D und S) vorgewählt werden. D stellt einen optimalen Kompromiss aus komfortbetonter Allround-Fahrweise und günstigem Benzinverbrauch dar. Beim S-Modus für sportliche Fahrweise stehen drei weitere Wahlmöglichkeiten für das automatisierte Schaltverhalten offen. Honda hat das DCT der CRF1000L Africa Twin auch für Offroad-Einsätze speziell abgestimmt. Bei Aktivierung des G-Modes ermöglicht das Doppelkupplungssystem dem Fahrer in jedem Fahrmodus ein noch präziseres Ansprechverhalten der Kupplung.

Der sorgfältig konstruierte Stahlrahmen der Africa Twin sorgt auf Asphalt wie Offroad für die notwendige Stabilität bei jeder Gangart und gewährleistet Agilität und ausgewogene Balance. Das Zweizylinder-Herz ist an sechs Aufhängungspunkten verschraubt, was Vibrationen zu unterbinden hilft. Dank einer neuen Lithium-Ionen-Batterie werden beim 2018er Modell 2,3 kg Gewicht eingespart. Weitere Detailmodifikationen tragen zu optimierter Offroad-Tauglichkeit und erhöhter Zuverlässigkeit bei.

Honda CRF1000L Africa Twin 2018

Die voll einstellbare Showa Upside Down-Gabel mitsamt der Bremsanlage mit radial verschraubten Nissin-Vierkolbenzangen und schwimmend gelagerten 310 mm Wave-Bremsscheiben gehören auch 2018 zur Serienausstattung. Die Speichenräder, vorne 21 Zoll und hinten 18 Zoll groß, sind nun mit Speichen aus Edelstahl bestückt; weiterhin ist für 2018 neu die Montage mit grober Blockprofil-Bereifung zulässig.

Das optisch grazile, aber robuste Bodywork unterstützt über leichtes Handling ein perfektes Kontrollgefühl und bietet in Einklang mit der komfortablen Sitzposition ausreichend Wetterschutz. Doppelscheinwerfer mit LED-Lichttechnik erlauben neben bester Ausleuchtung einen markanten optischen Auftritt, die LCD-Cockpitanzeige ist an das Design der Dakar-Rallye-Maschine angelehnt. Die Sitzhöhe lässt sich über einen Bereich von 20 mm variieren, von 850 bis 870 mm. Ein 18,8 Liter-Benzintank sorgt dank moderatem Verbrauch (21,8 km pro Liter im WMTC-Messmodus mit DTC) für tourenfreundliche Reichweiten bis über 400 Kilometer.

Der Parallel-Twin der CRF1000L Africa Twin, mit 998 Kubikzentimeter Hubraum und Vierventiltechnik, wurde für 2018 mit einem Throttle by Wire-Gasgriffsystem sowie erweiterter HSTC-Traktionskontrolle ausgestattet. Der elektronische Gasgriff bietet dem Fahrer mehr Wahlmöglichkeiten, was die situativ am besten passende Kombination aus Motorleistung, Kraftentfaltung und Traktionsverhalten betrifft. Das bisherige Modell bot drei HSTC-Einstellungen sowie die Möglichkeit, die Traktionskontrolle komplett auszuschalten. Das neue System gestattet sieben Einstellungen – von Level 1 (aggressive Offroad-Fahrweise mit Stollenreifen) bis Level 7 (für maximale Sicherheit bei umsichtiger Fahrweise auf glattem oder nassem Asphalt). Die Möglichkeit, die Traktionskontrolle abzuschalten, besteht ebenfalls. Weiterhin einstellbar sind jeweils drei Level punkto Motorleistung und Motor-Bremsverhalten.

Wie erstmals bei der RC213V-S praktiziert – Honda´s zulässungsfähiger MotoGP-Replica – stehen drei Riding-Mode-Programme zur Auswahl, die vorkonfiguriert sind, um für alle Fahrsituationen und Szenarien eine passende Einstellung anzubieten.

TOUR kombiniert die maximale Leistung (1), mittelstarke Motorbremse (2) und starke HSTC-Traktionskontrolle (6).

URBAN wählt mittlere Motorleistung (2) und mittlere Motorbremse (2) zu starker HSTC-Traktionskontrolle (6) vor.

GRAVEL gestattet niedrigste Motorleistung (3) und Motorbremse (3) mit starker HSTC-Traktionskontrolle (6).

Als vierter Fahrmodus – USER – steht es dem Fahrer offen, die Einstellungen von Motorleistung, Motorbremse und Traktionskontrolle individuell zu wählen und zu kombinieren. Sowohl Riding-Modes als auch HSTC-Traktionskontrolle können während der Fahrt über den Einsteller links am Lenker stets beliebig geändert werden.

Honda CRF1000L Africa Twin 2018

Neben dem neuen elektronischen Motormanagement über den Throttle by Wire-Gasgriff weist die Airbox der Africa Twin für 2018 einen um 20 mm verlängerten Ansaugkanal auf. In Kombination mit der neuen Abgasanlage wird damit ein signifikant verbessertes Ansprechverhalten in mittleren Drehzahlbereichen bewirkt und auch die Klangkulisse verschönert. Die Zwei-in-Eins-Krümmeranlage führt die Abgase nun durch zwei Katalysatoren (vorher einer) in einen neuen Endschalldämpfer mit reduziertem Volumen (4 statt bisher 4,6 Liter), der mit zwei statt bisher drei Kammern konstruiert ist.

Der Paralleltwin der CRF1000L Africa Twin leistet weiterhin 95 PS (70 kW) bei 7.500 Touren, das maximale Drehmoment beläuft sich auf 99 Nm bei 6.000/min. Bohrung und Hub betragen 92 x 75,1 mm, die Verdichtung liegt bei 10:1. Die Kurbelwelle weist eine 270° Kröpfung auf, was in Kombination mit angepasster Zündfolge zu angenehmer Laufkultur und zu exzellenter Traktion verhilft.

Reichlich Bodenfreiheit – wichtig für ein offroadtaugliches Bike – erfordert ein kurzes und kompakt konstruiertes Triebwerk. Das Motorgehäuse des CRF1000L-Paralleltwins ist vertikal geteilt. Die Wasserpumpe ist geschützt im Gehäuse auf der Kupplungsseite integriert, der Thermostat für den Kühlkreislauf im Zylinderkopf. Die Motorgehäuse für Modelle mit Schaltgetriebe bzw. DCT-Doppelkupplung sind identisch, lediglich die seitlichen Deckel mit den DCT-Steuerelementen sind optisch unterschiedlich. Wasserpumpe und Ölpumpe werden über eine Balancerwelle mit angetrieben. Das Balancergewicht wurde für 2018 um 300 Gramm reduziert, was sich vorteilhaft auf den Charakter und das Feeling der Antriebseinheit auswirkt.

Honda CRF1000L Africa Twin 2018

Die Gemischaufbereitung für die Vierventilzylinderköpfe erfolgt über eine PGM-FI Kraftstoffeinspritzung. Doppelzündung mit je zwei Zündkerzen pro Brennraum und sequentielle Zündung sorgen für effiziente Verbrennung. Der SOHC Unicam-Ventiltrieb mit einer Nockenwelle stammt aus dem CRF450R Motocross-Bike und trägt mit zur kompakten Bauweise bei. Die Einlassventile messen 36,5 mm im Durchmesser, die Auslassventile 31 mm.

Der CRF1000L-Twin weist eine Semi-Trockensumpfschmierung auf. Der Öltank ist im unteren Teil des Gehäuses platziert. Die Ölwanne fällt flach aus, was eine geringe Bauhöhe gestattet. Die Ölpumpe sitzt wiederum direkt im Öltank, dadurch entfallen Leitungen für Zu- und Abgang des Schmiermittels, was Raum und Gewicht sparen hilft. Vibrationen zweiter Ordnung werden über die gegenläufige Bewegung der Kolben in den Zylinderlaufbahnen aufgefangen, primäre Vibrationen werden über zwei Ausgleichwellen im Motorgehäuse absorbiert. Die vordere Balancerwelle rotiert mit zwei Ausgleichsgewichten, die hintere mit einem Ausgleichsgewicht, was zur Gewichtsersparnis beiträgt.

Kupplungskorb aus Aluminium und Druckplatte sowie schräge Slipper-Anlauframpen unterstützen eine gefühlvolle Schalthebelbetätigung sowie müheloses Hoch- und Herunterschalten. Das Sechsganggetriebe weist für die Gangstufen Eins, Zwei, Drei und Vier spezielle Schaltklauen auf, was wiederum erlaubte, die Kupplung besonders kompakt zu gestalten. Das Primärtrieb-Zahnrad weist auf der Lagerseite mehrere Ölsicken auf, die zusätzlich eine optimale Ölversorgung der Motorinnereien über die Zentrifugalkräfte sicherstellen.

Das Design der Schaltwalze des Sechsganggetriebes ist identisch mit jenem des CRF450R-Crossers, was exakte, sichere Schaltmanöver gewährleistet. Die Aluminiumkupplung mit zusätzlicher Slipperfunktion unterstützt die jederzeit geschmeidige Funktion.

Neu für den Modelljahrgang 2018 ist eine Lithium-Ionen-Batterie, die 2,3 Kilo weniger wiegt als der vorherige Batterietyp. Längere Lebensdauer und robustere Qualitäten bei längeren Standzeiten sind weitere positive Benefits.

Optional ist die Africa Twin mit Doppelkupplungsgetriebe (DCT für Double Clutch Transmission) erhältlich. Diese Technik, die im Motorradsektor nur Honda anbietet, steuert die Schaltarbeit elektronisch und ermöglicht weiche Gangwechsel mit nahtlosem Kraftschluss. Das DCT ist keine Automatik, sondern ein elektronisch gesteuertes Schaltgetriebe. Die Gangwahl kann manuell oder elektronisch geregelt erfolgen. Die Betätigung der Kupplung, beim Gangwechsel wie zum Anfahren, erfolgt ebenfalls elektronisch geregelt. Deshalb kommen DCT-Bikes ohne Kupplungshebel und ohne Fußschalthebel aus.

Das System arbeitet mit zwei Kupplungspaketen, die abwechselnd den Kraftschluss zwischen den Zahnrad-Gangpaaren und der Ausgangswelle herstellen. Eine Kupplung ist für die Gangstufen 1, 3 und 5 zuständig, die andere für die Gangstufen 2, 4 und 6. Die blitzartigen Schaltmanöver werden hydraulisch über eine elektronische Steuerung bewerkstelligt. Durch das abwechselnde Ein- und- Ausrücken erfolgen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung, die Beschleunigung fällt kontinuierlich aus. Angenehm beim Fahren zu zweit wird empfunden, dass ungewolltes Aneinanderstoßen der Helme von Fahrer und Beifahrer nicht mehr stattfindet. Auch Fahrwerkseinflüsse beim Schalten in Schräglage sind nicht mehr spürbar.

Die CRF1000L Africa Twin mit DCT-Doppelkupplung bietet an der linken Schaltereinheit für den Zeigefinger einen Taster zum manuellen Hochschalten und für den Daumen eine Wippe zum Herunterschalten. Neben gesteigertem Schaltkomfort bietet die DCT-Technik weitere Vorteile: Optimierte Getriebehaltbarkeit, weil Belastungsspitzen beim Verschalten ausgeschlossen werden, sowie reduzierter Schaltstress im Stadtverkehr wie bei Überlandfahrt.

Drei Betriebsarten stehen zur Auswahl. Im manuellen Modus (MT) erfolgt die Gangwahl mit der linken Hand über Drucktasten am Lenker. Im AT-Modus schaltet das Doppelkupplungsgetriebe selbsttätig die Gänge. Dafür kann die Abstimmung per Knopfdruck vorgewählt werden: S für sportliche Fahrweise und D für normale Gangart. Die Gänge werden dann früher oder später geschaltet, mit Auswirkungen auf Beschleunigung, Motorbremse, Drehzahlniveau und Verbrauch. Im S-Modus können zusätzlich drei unterschiedliche Mappings aufgerufen werden, was dem Fahrer erlaubt, eine Abstimmung aufzurufen, die noch besser auf seinen sportlichen Fahrstil und die jeweilige Fahrsituation passt.

Beim DCT der Africa Twin lässt sich eine spezielle Offroad-Abstimmung aktivieren. Dafür ist ein spezieller G-Modus vorhanden. Bei der Aktivierung werden Gangwechsel-Steuerung und Traktionsverhalten für Offroad-Erfordernisse optimiert. Die intelligente DCT-Software erkennt auch steile Auf- und Abfahrten, wodurch dem Fahrer die Kontrolle zusätzlich erleichtert wird.

Der Stahlrahmen mit zwei Unterzügen glänzt mit hoher Stabilität und verhilft der Africa Twin zu sicher-souveränem Fahrverhalten bei jeder Gangart und auf jedem Terrain. Dank kompakter Bauweise von Motor und Rahmen beträgt die offroadtaugliche Bodenfreiheit stattliche 250 mm. Der Radstand misst 1.575 mm, Lenkkopfwinkel und Nachlauf betragen 27,5 Grad und 113 mm. Das vollgetankt fahrfertige Gewicht der Africa Twin konnte um zwei Kilo gesenkt werden und beträgt mit Schaltgetriebe nurmehr 230 kg, die DCT-Version wiegt 240 kg.

Offroadfahrer werden einige Updates schätzen: Die Fußrasten sind verbreitert und mit Stahl verstärkt; auch die Halter der Beifahrer-Fußrasten präsentieren sich neu designt, damit der Fahrer in aufrechter Position mehr Bewegungsfreiheit geniessen kann. Außerdem wurden die Cockpit-Instrumente in flacherem Winkel angeordnet, um die Ablesbarkeit bei in den Rasten stehender Fahrposition zu verbessern.

Die 45 mm Showa Upside Down-Gabel mit Cartridge-Dämpfung und 230 mm Federweg überzeugt mit erstklassigem Federungskomfort. Die Abstimmung mit langen Federwegen und moderaten Dämpfungskennlinien sind perfekt breitbandig auf Allround-Ansprüche abgestimmt. Dazu erlaubt die Gabel Einstellungen an Federvorspannung, Dampferzug- und Dämpferdruckstufe. Die obere Gabelbrücke ist aus Aluminium gefertigt, die untere aus Gussmaterial und der Lenkschaft aus hohlem Aluminiumrohr. Die Gabelbrückenklemmungen erfolgen über Doppelverschraubungen.

Die präzise Vorderradführung rundet ein Hinterraddämpfer mit 220 mm Federweg ab. Der obere Aufhängungspunkt ist eher niedrig angeordnet, um eine das Handling begünstigende Zentralisierung der Massen zu erreichen. Ein Druckzylinder mit 46 mm gewährleistet auch bei hoher Offroad-Belastung ein optimales Dämpfungsverhalten. Die Federvorspannung kann praxisgerecht über ein Handrad eingestellt werden, dazu lassen sich Zugstufen- und Druckstufen-Dämpfung über einen breiten Bereich anpassen.

Verkleidung und Windschutzscheibe sind optisch leicht und gefällig gestylt, aber dennoch robust, und stellen praxisgerechten Schutz vor Wind und Wetter sicher und unterstützen das leichtfüßige Handling. Hinterradkotflügel und Gepäckträger lassen sich bei Bedarf leicht demontieren. Doppelscheinwerfer schmücken die Enduro (wie bei der ersten Africa Twin), jedoch mit moderner LED-Lichttechnik. Die Sitzhöhe lässt sich variabel über einen Bereich von 20 mm einstellen, von 850 bis 870 mm. Der 18,8 Liter große Benzintank erlaubt Reichweiten bis über 400 Kilometer.

Für 2018 sind die Blinker hinten zusätzlich mit einer Emergency Stop-Funktion versehen. Bei harter Bremsung im Bereich oberhalb von 53 km/h, bei der eine negative Beschleunigung von 6,0 m/s2 überschritten wird, blinken beide Fahrtrichtungsanzeige hinten wie eine Warnleuchte, um nachfolgende Verkehrsteilnehmer auf die drohende abrupte Verzögerung optisch hinzuweisen. Bei regnerischen Bedingungen, bei früh aktivierter ABS-Regelfunktion, spricht das optische Blinker-Warnsystem bereits bei einer negative Beschleunigung ab 2,5 m/s2 an. Die Blinker funktionieren darüber hinaus selbstrückstellend. Statt einer einfachen Timerfunktion gleichen Sensoren die Umdrehungen an Vorder- und Hinterrad ab, um aktivierte Blinker situationsgerecht auszuschalten.

Nissin-Vierkolben-Bremssättel mit Sintermetall-Belägen, die radial verschraubt sind und auf schwimmend gelagerte 310 mm Wave-Scheiben zugreifen, verzögern kraftvoll und fein dosierbar bei Asphalteinsatz wie im Gelände. Die gelochte Hinterradbremse mit einer 256 mm Wave-Scheibe lässt sich ebenfalls gefühlvoll bedienen. Für Offroad-Einsätze kann das 2 Kanal-ABS am Hinterrad abgeschaltet werden, damit das Rad bei Bedarf blockiert werden kann.

Die CRF1000L Africa Twin rollt wie die CRF450 Rally auf Rädern mit 21 Zoll vorne und 18 Zoll hinten, mit den Dimensionen 90/90-21 und 150/70-18. Die Speichenräder sind für den Jahrgang 2018 neu mit hochwertigen Speichen aus Edelstahl bestückt. Ebenfalls neu für 2018 ist, dass die Nachrüstung mit grober Blockprofil-Bereifung (Continental 90/90-21M/C 545 und 150/70 B18M/C 70Q, zulässig bis 180 km/h) von Honda für zulässig erklärt wird.

Hier gehts zu den technischen Daten der einzelnen Honda Motorrad Modelle.