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Ducati, eine Erfolgsgeschichte

Das Unternehmen: Ducati

Im Jahr 1926 gegründet, produziert heute vom Rennsport inspirierte Motorräder, die sich durch ihre desmodromischen Hochleistungsmotoren, innovatives Design und innovative Technik auszeichnen. Das Unternehmen fertigt Premium-Motorräder für die wichtigsten Marktsegmente der Branche. Ducati bietet sechs Modellfamilien an: Diavel, Hypermotard, Monster, Multistrada, Streetfighter, Superbike.

Der Hauptsitz und das größte Werk des Unternehmens befinden sich im italienischen Borgo Panigale, einem Stadtteil von Bologna; ein weiteres Montagewerk liegt in der thailändischen Provinz Rayong. Außerdem betreibt der Hersteller ein CKD (Completely Knocked Down)-Werk im brasilianischen Manaus.

Ducati Multistrada Ducati Monster Ducati Panigale

Die Charakteristika der Marke 

Alle Modelle zeichnen sich durch anspruchsvolle, am sportlichen Wettkampf orientierte Technologie aus und weisen einzigartige Markencharakteristika wie die desmodromische Ventilsteuerung, den Zweizylinder-Motor in 90°-L-Form, innovative Fahrgestelllösungen, neue Maßstäbe setzende Elektronik, einen unverwechselbaren Sound und italienisches Design auf.

Rennsport 

Ducati nimmt mit einem Werksteam an der Superbike-Weltmeisterschaft teil und geht sowohl mit einem offiziellen Team als auch mit einem Werksteam bei der MotoGP-Weltmeisterschaft an den Start. In der Superbike-WM hat der Motorradhersteller  bisher 17 Herstellertitel und 14 Fahrertitel gewonnen. 2011 ist es der Marke gelungen, den historischen Meilenstein von insgesamt 300 Rennsiegen zu erreichen. 2013 tritt Ducati in der Superbike-Weltmeisterschaft mit den Fahrern Carlos Checa (Spanien) und Ayrton Badovini (Italien) sowie dem Team Ducati Alstare an. In der MotoGP, der Königsklasse des Motorradrennsports, ist Ducati seit 2003 engagiert und gewann 2007 sowohl den Herstellertitel als auch den Fahrertitel. Im Jahr 2013 treten für das offizielle Ducati-Werksteam Nicky Hayden (USA) und Andrea Dovizioso (Italien) mit der Desmosedici GP13 in der MotoGP an, während der ehemalige Superbike-Weltmeister Ben Spies (USA) und Andrea Iannone (Italien) für das vom Werk unterstützte Pramac-Rennteam starten.

 

Unternehmensgeschichte 

1926 

Die Familie Ducati gründet die Società Radio Brevetti Ducati in Bologna und stellt dort Komponenten für die industrielle Fertigung von Rundfunkgeräten her.

1935 

Bau des Werks im Stadtteil Borgo Panigale im italienischen Bologna.

1944 

Zerstörung des Werks durch Bombenangriffe während des zweiten Weltkriegs, doch die Brüder entwickeln weiterhin neue Produkte, um sie nach Kriegsende gleich dem Markt anbieten zu können.

1946 

Produktion des allerersten Ducati Motors, des sogenannten „Cucciolo“ (Hündchen). Dabei handelte es sich um einen kleinen Hilfsmotor für Fahrräder, der schon bald zu Weltruhm gelangte.

1985 

Ducati wird von Claudio und Gianfranco Castiglioni gekauft und wird Teil der Cagiva-Gruppe. Das Unternehmen investiert nun verstärkt in die Produktentwicklung; das Resultat sind unter anderem zahlreiche Siege bei der Superbike-Weltmeisterschaft.

1993 

Ducati startet die Produktion der Monster und entwickelt die in der Folge als „Naked Bikes“ bekannt gewordene Kategorie. Das Modell steht für einen typisch italienischen Stil und wird in der Welt des Motorradsports zu einer Legende.

1994 

Ducati lanciert die 916 Superbike, die von der internationalen Motorradpresse den Titel „Motorrad des Jahres“ erhält und in Sachen Technik, Stil und Leistung völlig neue Standards setzt. Die 916 wird zu einer Stilikone des Motorraddesigns.

1996 

Ducati wird von der Texas Pacific Group übernommen, einem amerikanischen Investment-Fonds, der dem Unternehmen Kapital zuführt und ein neues, internationales Management etabliert, zu dem auch CEO und Vorstandsvorsitzender Federico Minoli gehört. Im selben Jahr gelingt es Ducati mit der Markteinführung der Sport-Touring-Familie, ein neues, wichtiges Marktsegment zu erschließen.

2000 

Vorstellung der neuen Generation der Superbikes : die 999.

2003 

Die Multistrada, ein 1000cc-Motorrad mit Doppelfunktion, das die Leistungen eines Sportbikes mit dem Komfort und der Vielseitigkeit eines Enduro-Bikes verbindet.

2005 

Ducati lanciert die Monster S2R, baut die Multistrada-Modellfamilie mit einer Einstiegsversion der 620cc aus und präsentiert eine neue Familie von SportClassic-Modellen. Ducati kündigt anlässlich der internationalen Motorradmesse in Mailand ein Konzeptmotorrad an: die Hypermotard. Dessen aggressives „Motard“-Styling und die aufrechte Sitzposition, kombiniert mit der „Sportbike“-Technologie von, schaffen ein neues Segment. Ducati stellt zudem sein Programm für 2006 vor. Dazu zählen auch das Spitzenmodell Monster S4RS, das mit dem Superbike-Motor Testastretta ausgestattet ist, und die Ducati 999R Xerox, eine Replica des Motorrads, das die Superbike-Weltmeisterschaft gewonnen hat.

2006 

Am 1. März schließt die Texas Pacific Group einen Vertrag mit der Invest Industrial Holding S.A. über den Transfer der Aktienmehrheit an die Ducati Motor Holding S.p.A. Bei der Motorradmesse in Mailand stellt Ducati seine 2007er-Modelle vor, unter anderem auch die Endversion der Hypermotard und die neue Superbike-Generation: die 1098. Dieses Modell gilt als das leistungsstärkste Zweizylinder-Motorrad der Welt mit dem höchsten Drehmoment-Gewicht-Verhältnis, das es bei Sportbikes je gab. Die 1098 wird es als „Motorrad des Jahres“ ausgezeichnet

2007 

Am 21. Mai ernennt der Verwaltungsrat Gabriele Del Torchio zum neuen C.E.O. von Ducati Motor Holding S.p.A. und Gianpiero Paoli zum Verwaltungsratsvorsitzenden. Später im Jahr holt der australische Fahrer Casey Stoner den ersten MotoGP-Weltmeisterschaftstitel für Ducati, zudem gewinnt das Unternehmen den Konstrukteurstitel in der MotoGP. Es ist das erste Mal seit 34 Jahren, dass der italienische Motorradhersteller einen Titel in der Königsklasse des Motorradrennsports erringt.

2008 

Im Oktober erringt Troy Bayliss in Magny-Cours in Frankreich seinen dritten und letzten World-Superbike-Titel auf der Ducati 1098 F08, bevor er seine Rennkarriere zum Ende des Jahres beendet. Dies ist der 13. Fahrertitel und der 15. Herstellertitel, den Ducati in der Superbike-Weltmeisterschaft erringt.

2009 

Gabriele Del Torchio wird Präsident und CEO der Ducati-Motor Holding S.p.A. Das Unternehmen erweitert die Hypermotard-Familie um ein 796er-Modell im Einstiegssegment, eine verbesserte Version der 1100EVO und eine extreme, auch für Rennen geeignete 1100EVO SP-Version. Im Oktober feiert Ducati seinen 16. Weltmeistertitel als Superbike-Hersteller und mit der 1098 den Sieg in der heiß umkämpften Superstock-Meisterschaft. Im November präsentiert der Motorradhersteller die Multistrada 1200, deren innovatives „Vier Bikes in einem“-Konzept einen neuen Maßstab in der Branche setzt.

2010 

Die Multistrada 1200 geht in Serienproduktion. Die World Ducati Week verzeichnet mit mehr als 60.000 Zuschauern bei diesem berühmten Treffen für leidenschaftliche Ducati-Fans einen neuen Besucherrekord. Im November präsentiert der Motorradhersteller anlässlich der Mailänder Motorradmesse die neue Diavel.

2011 

Die Diavel geht in Serienproduktion. Der Spanier Carlos Checa fährt bei der Superbike-Weltmeisterschaft auf der Ducati 1198 den 300. Sieg für das Unternehmen ein und feiert am Saisonende seinen ersten Weltmeisterschaftstitel. Mit diesem Erfolg bringt Ducati es in der Superbike-Weltmeisterschaft nun auf 14 Fahrertitel und auf 17 Herstellertitel. Am selben Tag fährt der Italiener Davide Giugliano, ebenfalls mit einer Ducati 1198, den Fahrer- und den Herstellertitel beim Superstock 1000 FIM Cup ein.

Im September beginnt im neuen Ducati-Montagewerk in der thailändischen Provinz Rayong die Produktion der Monster 795. Anlässlich der Mailänder Motorradmesse präsentiert Ducati im November mit der 1199 Panigale die neue Generation des Superbike, mit der sich die Marke deutlich auf ihre historischen Wurzeln im Stadtteil Borgo Panigale in Bologna bezieht. Das Modell besticht durch beeindruckende neue Konzepte und innovative Technik in der Kategorie Sportbike. Ducati beendet das Jahr mit der Bekanntgabe eines neuen Rekordabsatzes von 42.200 an Kunden ausgelieferten Motorrädern.

2012 

Am 18. April 2012 erwirbt die AUDI AG die Ducati Motor Holding S.p.A. von der Invest Industrial-Gruppe; im Juli des werden ein neuer Vorstand und eine neue Geschäftsleitung berufen. Der neue Vorstand ernennt den Vorstandsvorsitzenden der AUDI AG, Rupert Stadler, zum neuen Vorstandsvorsitzenden; Gabriele Del Torchio sowie Claudio Domenicali von Ducati gehören zusammen mit Horst Glaser und Axel Strotbek von der AUDI AG zum Vorstand. Gabriele Del Torchio übernimmt als CEO zudem auch die Leitung von Ducati Motor Holding.

Im Oktober präsentiert der Motorradhersteller anlässlich der Motorradmesse Intermot in Köln die neuen Multistrada 1200-Modelle mit dem semi-aktiven „Skyhook“-Federungssystem und ein Modell zum 20-jährigen Jubiläum der Monster-Familie. Im November präsentiert das Unternehmen bei der Eicma-Motorradmesse in Mailand die neue Generation der Hypermotard-Familie und ein neues Aushängeschild der Marke, das Superbike-Modell 1199 Panigale R. Ducati beginnt in Kooperation mit einem CKD-Dienstleister im brasilianischen Manaus mit der Produktion der Diavel. Auch 2012 gelingt es der Marke wieder, das Jahr mit einem Rekordabsatz zu beenden: 44.102 Motorräder wurden weltweit an Kunden ausgeliefert.

2013 

Am 18. April 2013 wird Claudio Domenicali zum Nachfolger von Gabriele Del Torchio als C.E.O. von Ducati ernannt. Gabriele Del Torchio verlässt den Motorradhersteller nach sechs erfolgreichen Jahren.